Wir, das sind rund 20 Erwachsene sowie 11 Kinder und Jugendliche. Dazu gesellen sich auch immer ein paar Gäste. Wir wohnen in umgebauten LKW, Oldtimern, Zirkus-, Bau- und Wohnwagen, weil wir das gerne so wollen. Gemeinsam nutzen wir unseren großen Küchenwagen, den Bürowagen und den Gemeinschaftswagen. Einen Gästewagen haben wir auch. Der wurde über die Jahre schon von Menschen aus der ganzen Welt bewohnt.

Auf unserem Platz sind viele verschiedene Berufsgruppen vertreten. Die meisten von uns sind Freiberufler. Das Wagenleben ist zeitaufwändig: Bei uns kommt weder Wasser, Strom noch Gas aus der Wand und einen Hausmeister gibt es natürlich auch nicht. 

So müssen wir uns unsere Brennstoffe selber beschaffen, unser Wasser in Kanistern in unsere Wägen tragen und im Winter auch mal den Wasserhahn auftauen. Solidarisch bewerkstelligen wir unseren Alltag, und können so ein alternatives Lebensmodell unter bewusster Beschränkung auf das Wesentliche leben. 

Mit dem Umwelt-, Hygiene- oder Gesundheitsamt haben wir (trotz gelegentlicher unangemeldeter Besuche) keine Probleme. Unseren Müll trennen wir und lassen ihn abholen. Toiletten haben wir auch.